„Homo Migrans“ at Bernisches Historisches Museum (Deutsch)
Last month I visited the Bern Historical Museum‘s current temporary exhibition, Homo Migrans. The story here is migration, an ongoing hot topic here in Switzerland, and the exhibition portrays it through Bern‘s history - both city and canton - told through the Museum‘s extensive collections.
Ausstellungsbesuch in Bern
Vor ein paar Wochen haben ich die aktuelle Ausstellung „Homo Migrans“ des Bernischen Historischen Museums besucht. Sie erzählt die Geschichte der Migration von einem „Berner“ Standpunkt aus.
Am Anfang sieht der Besucher vier Bildschirme mit Video-Interviews. Das Museum stellt vier Einwohnern von Bern die Frage „Wie viel Migration steckt in dir?“ Sie überlegen woher sie kommen — eine hat von ihren Eltern verschiedene Geschichten gehört und ein anderer hat vermutet, dass er italienische oder mediterrane Wurzeln hat.
Danach geht man in einen Vorstellungsraum, wo ein Video über die Menschheitsgeschichte aus Afrika präsentiert. Der Rest der Ausstellung zeigt die Geschichte der Migration durch die Geschichte der Stadt Bern. Das Museum benutzt ihre grosse und vielfältige Sammlung, z.B. archäologische Exponate von kantonalen Ausgrabungen. Wer sind die Einwanderer nach Bern und wer die Auswanderer?
Der Besucher lernt etwas über die keltischen Wurzeln der helvetischen Stämme, nach denen die heutige Schweiz benannt ist. Die Stadt Bern war ein wichtiges Zentrum für der Toleranz währen der Reformation. Die französischen Hugenotten, die im 16. Jahrhundert aus Frankreich nach Bern geflüchtet sind, haben eine alte Kirche in der Altstadt aufgebaut. Die sogenannte „französische Kirche“ steht noch heute. Im 19. Jahrhundert gab es grosse Armut in der Landwirtschaft und viel Berner Bauer sind in die USA ausgewandert. Gleichzeitig sind die Italiener in die Schweiz eingewandert, um neue Eisenbahnen zu bauen. Die Nachkommen der Berner Bauer sind jetzt Amerikaner und die Nachkommen der Italiener jetzt Schweizer. Im 20. Jahrhundert sind viel mehr Einwanderer und Flüchtlinge gekommen. Ihre Gründe sind vielfältig — die Spanier und Portugiesen sind wahrscheinlich aus ökonomischen Gründen gekommen. Die Kosovaren und die Vietnamesen sind wegen des Krieges gekommen.


Eines der Highlights waren die Jerseys der Schweizer nationalen Fussballmannschaft , an denen verschieden internationale Name stehen. Das Museum zeigt mehrere kurze Video-Interviews mit Schweizer Auswanderer und internationalen Einwanderern. Man kann auch seine eigene Geschichte der Migration selbst schreiben und mit dem Museum teilen. Und am Ended sieht der Besucher nochmals die ersten vier Berner. Das letzte Video zeigt, wie sie auf die Ergebnisse eines DNA-Tests reagieren, der ihre tatsächliche Herkunft enthüllt.






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